Beats, Breaks and Bitcoins: Kryptowährung kaufen und sicher aufbewahren

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All diese Dinge sind nämlich ungefähr genauso einfach. Aber: Als elektronisches Bargeld bringt Bitcoin so wesentliche Änderungen im Vergleich zu herkömmlichen Formen von Geld (also Münzen, Scheinen und virtuellen Einheiten auf Plastikkarten und Bankkonten) mit sich, dass seine Verwendung eine gewaltige Umstellung von Gewohnheiten bedeutet. Hier also ein paar praktische Tipps zur Benutzung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro) Währung (Entwicklung in einem Jahr)BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart
Kursanbieter: Bitcoin.de

Wo kann ich Bitcoins kaufen?

Die einfachste Methode, an Bitcoins und andere Kryptowährungen zu gelangen ist, Geld bei einem der zahlreichen Exchanges zu wechseln. Diese digitalen Wechselstuben gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt. Einige sind sehr einfach gestaltet, andere muten eher wie hochkomplexe Börsenplattformen an.

Der derzeit beliebteste Trade in Europa heißt Bitpanda. Es gibt zwei Gründe für den großen Erfolg dieser in Wien beheimateten Plattform: Erstens ist sie sehr einfach zu bedienen, und zweitens bietet sie mehr Zahlungsoptionen an als jede andere Kryptowährungs-Wechselstube.

Bei Bitpanda kann gentleman mittels Kreditkarte, Sofort-Banking, Skrill, SEPA-Überweisung und mehreren anderen Methoden bezahlen. Es gibt nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum, Sprint und Litecoin. Und gentleman kann – falls gentleman das will – auch Kryptowährung zurück in Euros tauschen.

Ähnlich einfach wie Bitpanda, aber in den United states of america beheimatet, ist die weltweit beliebteste Wechselstube Coinbase. Kreditkartenzahlung ist hier ebenfalls möglich, und es gibt Bitcoin, Ethereum sowie Litecoin.

Wer sich nicht davor scheut, ein etwas komplizierteres Userinterface zu beützen, kann sich bei den Exchanges Kraken, Poloniex oder Bitfinex registrieren. Das sind Handelsplattformen für Dutzende verschiedene Kryptowährungen. Man kauft dort nicht direkt vom Company (wie bei Bitpanda und Coinbase), sondern geht Trades mit anderen Usern ein. Das ist zwar etwas aufwändiger, dafür kriegt gentleman unter Umständen einen günstigeren Deal. Außerdem kann gentleman so auch Kryptowährungen untereinander traden (also sich zum Beispiel Ethereum mit Bitcoin kaufen).

Bei all diesen Plattformen muss gentleman sich aufgrund bestehender Gesetze gegen Geldwäsche mit Namen, Adresse und Scans von Ausweisdokumenten registrieren. Man kann daher nach der Registrierung nicht sofort mit dem Einkauf beginnen, sondern muss zumindest ein paar Stunden, manchmal auch einige Tage warten, bis das neu registrierte Konto geprüft und freigeschaltet ist.

Die beiden Gründer des beliebtesten Bitcoin-Trade Bitpanda

Anonym einkaufen
Es gibt auch ein paar Möglichkeiten, Bitcoins ohne namentliche Registrierung zu kaufen. Die beliebteste Plattform dafür ist localbitcoins.com. Dort kauft gentleman nämlich direkt von anderen Usern ein, die sich in der Nähe befinden und die gentleman in der physischen Welt trifft.

Localbitcoins vermittelt also Käufer und Verkäufer mittels der Ortungsfunktion des Smartphones. Eine andere, ganz ähnliche Möglichkeit für den anonymen Bitcoin-Kauf bietet die Community-Trader-Funktion der Smartphone-Wallet-App Mycelium. Und ebenfalls ohne vorherige Registrierung eines Nutzerkontos gelangt gentleman an Bitcoins, indem gentleman sie von einem Bitcoin-ATM – also einem Geldautomaten –  abhebt. Eine ständig aktualisierte Karte mit Standorten von Bitcoin-ATMs weltweit gibt es auf coinatmradar.com

Bitcoins kaufen

Wo bewahre ich Bitcoins auf?

Wallets
Für die Benutzung von Bitcoin muss gentleman kein Konto eröffnen. Man verwendet Adressen und Schlüssel. Eine App, die Adressen und Schlüssel verwaltet, nennt gentleman „Wallet“, also Brieftasche. Es reicht also, eine very simple Wallet-App auf dem Smartphone zu installieren, schon kann gentleman Bitcoins empfangen und versenden.

Die Bitcoin-Adresse ist ähnlich einer E-Mail-Adresse: Man kann sie weitergeben, damit andere Personen Geld an diese Adresse senden können. Im Gegensatz zu einer E-Mail-Adresse ist eine  Bitcoin-Adresse eine ziemlich chaotisch anmutende Buchstaben- und Zahlenkette. Sie kann aber auch  als QR-Code dargstellt werden, damit gentleman sie mit Hilfe einer Smartphone-Kamera einscannen kann – das dauert nur wenige Sekunden. Eine Bitcoin-Zahlung ist deshalb einfacher und schneller als eine Zahlung mit einer Kreditkarte.

Gute Smartphone-Wallets sind zum Beispiel GreenAddress (iOS, Android), Breadwallet (iOS, Android) und Mycelium (derzeit nur auf Android empfehlenswert). Für Consumer, die ihre Bitcoins lieber auf einem Laptop or computer verwalten möchten, empfehlen sich Electrum oder das Browser-Plugin von GreenAddress.

Bei der Auswahl eines Bitcoin-Wallet ist unbedingt darauf zu achten, dass es erlaubt, selbst über den privaten Schlüssel verfügen zu können. Gute Wallet-Applications weisen darauf gleich am Anfang hin. Bei vielen Wallets erhält gentleman statt des privaten Schlüssels eine Liste aus 12 zufällig ausgewählten Wörtern, die gentleman einfach aufschreiben und an mehreren Orten sicher und geheim aufbewahren kann. Diese 12 Wörter sind ein kryptographischer Seed zur Erzeugung deiner privaten Schlüssel. Wer deine privaten Schlüssel bzw. diese 12 Wörter kennt, kann deine Bitcoins versenden.

Man lagert Bitcoins deshalb niemals in einer App oder Plattform, die ihren Usern nicht erlaubt, den privaten Schlüssel bzw. den Seed für solche Schlüssel selbst verwalten zu können. Die allerwichtigste Regel bei der Aufbewahrung von Bitcoins lautet: Wenn du nicht den privaten Schlüssel kontrollierst, dann sind es nicht deine Bitcoins.

Paper Wallets
Ein Bitcoin-Wallet ist im Grunde genommen immer die Kombination aus mathematisch zueinanderpassenden privaten Schlüsseln und öffentlichen Adressen. Aus diesem Grund ist es auch möglich, ein Bitcoin-Wallet offline zu erstellen, auszudrucken und in einem Risk-free aufzubewahren. Die Bitcoins, die gentleman an dieses sogenannte „Paper Wallet“ schickt, sind nicht on the net und daher nicht übers Netz angreifbar.

Hier ist eine einfache Methode für die Erstellung eines Paperwallets:  Die Website bitaddress aufrufen. Das Netzwerkkabel des Computer systems abstecken oder dessen WLAN ausschalten, sodass der Laptop or computer garantiert offline ist. Gemäß den Anweisungen auf dem Bildschirm das Paperwallet erstellen. Sobald die öffentliche Adresse und der personal Schlüssel auf dem Bildschirm erscheinen, den Bildschirminhalt zwei- oder dreimal ausdrucken – es empfiehlt sich, dafür einen Drucker zu verwenden, der ebenfalls offline ist und der keine Bilder speichert (viele Bürodrucker tun das).

Nun hast du mehrere offline generierte Paperwallets für die Aufbewahrung in einem Risk-free oder einem geheimen (wasser- und feuerfesten) Versteck. Wichtig: Wenn gentleman Bitcoins von einem Paperwallet ausgeben will, muss gentleman immer den gesamten Betrag an ein „heißes“ Wallet (auf einem Smartphone oder Personal computer) übertragen – würde gentleman nur einen Teil vom Paperwallet abheben, kann der Rest aufgrund sogenannter „exchange addresses“ verloren gehen.

Components Wallets

Will gentleman Bitcoins sehr sicher aufbewahren, aber trotzdem – im Gegensatz zur Lagerung auf Paperwallets – öfters Teile davon versenden, dann eignet sich ein sogenanntes Components-Wallet besonders intestine.

Pionierarbeit in diesem Bereich hat die Firma Satoshilabs aus Prag geleistet. Sie stellt ein Gerät namens Trezor her, das by means of USB-Kabel an Laptop or computer oder Smartphone angeschlossen wird und mit dem gentleman einen Seed für personal Schlüssel erzeugt. Diese Schlüssel verlassen das Gerät aber niemals – selbst wenn der eigene Personal computer durch Malware kompromittiert ist.

Außerdem verfügt das Gerät über mehrere zusätzliche Ebenen an Sicherheit wie PIN-Codes und eine beliebig große Anzahl an Passwörtern, unter denen verschiedene Kryptowährungen (Bitcoin, Litecoin, Sprint, Ethereum etcetera.) gespeichert werden können. Der Trezor kostet zwar ungefähr 100 Euro, ist aber sehr empfehlenswert. Weitere gute Components-Wallets sind der Ledger Nano S und der KeepKey.

Nützliche One-way links:

Bitcoin:
https://bitcoin.org

Exchanges:
https://bitpanda.com
https://coinbase.com
https://localbitcoins.com
https://poloniex.com
https://kraken.com
https://bitfinex.com

Wallets:
https://greenaddress.it
https://breadwallet.com
https://mycelium.com

Paperwallet erzeugen:
https://bitaddress.org

The Net of Funds:
http://little bit.ly/2rlJqQK

Bitcoin-ATMs:
https://coinatmradar.com

Christoph Burstup Weiss ist Journalist und DJ/Producer der Wiener Band Schönheitsfehler. Er publiziert bei Radio FM4 und auf der Web site http://gutesleben.options – Homebase für konstruktive Gedanken, gute Musik und schöne Dinge.

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